Die Geburt von Lene: Eine Hausgeburt im Winter - Geburtsfotografie in der Ortenau

Draußen ist es bereits dunkel, als mein Handy an diesem Abend klingelt. Am anderen Ende der Leitung ist der werdende Papa, der mich darüber informiert, dass seine Frau nun Kontraktionen in regelmäßigen Abständen habe und sich in der Badewanne entspanne. Die Anfahrt ist etwas weiter und so packe ich gleich meine Sachen und mache mich auf den Weg. Schneeflocken kommen mir an diesem Winterabend entgegen und in dieser magischen Stimmung bin ich schon gespannt auf die folgenden Stunden.


Als ich durch die Terassentür leise den Raum betrete, erwartet mich eine ganz zauberhafte Atmosphäre: Lichterketten, Musik, das Paar gemeinsam, still und voller Vorfreude.



Auch die Hebamme ist gerade angekommen. Wir beide suchen uns ein ruhiges Plätzchen und ich darf beobachten, wie die Gebärende sich ganz sanft bewegt, die Hüften kreisen lässt und tief zu ihrem Baby atmet. Ihr Partner an ihrer Seite, er massiert ihr den Rücken, sorgt für Essen und Trinken und für das Wasser im Pool, der hier im Wohnzimmer aufgebaut ist. Nur wenige Stunden später ist Lene geboren...


Nun - sechs Monate später - erreichen mich die Worte ihrer Mutter. Eine unerwartete E-Mail zur Geburt von Lene, die mich sehr berührt. Wie schön, dass ich diese Worte auch mit Euch teilen darf - zusammen mit ein paar Eindrücken dieser wundervollen Wintergeburt.


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Freude über die Ankunft ihres Kindes

"Liebe Isabell,


heute ist Lene schon ein halbes Jahr alt. Ich denke immer noch so gerne an die Geburt zurück und liebe es, mir die Bilder der Geburt anzuschauen.


Dich eines Nachmittags anzurufen, mit einem Stück Kuchen und einer Tasse Kaffee vor mir, war eine der besten Entscheidungen. Ich habe während der Schwangerschaft und auch vorher schon immer so viele Geburtsbilder geschaut und war davon einfach nur fasziniert. Als ich Dich dann über Instagram gefunden hatte, dachte ich 'Das ist ein Zeichen'. Ich habe viel hin und her überlegt und meine Überlegungen mit niemandem geteilt. Ich wollte es mit mir ausmachen und wusste, ich würde es bereuen, wenn ich keinen Kontakt zu Dir aufnehme. Ich bin ein viel zu verkopfter Mensch, und komme selten aus meiner Komfortzone heraus. Doch da habe ich auf mein Herz gehört. 


Schon beim ersten Telefonat fand ich Dich super sympathisch, und der positive Eindruck wurde auch beim ersten persönlichen Gespräch nicht getrübt. 


Du warst für uns so viel mehr als 'Die Fliege an der Wand und die helfende Hand'. Du warst da, Du warst präsent, hast dich direkt mit deiner ruhigen Art in die Atmosphäre eingegliedert und ja, Du warst auch die Fliege. Die Fliege, die ich zu Beginn, als Du da warst, einmal bewusst gesucht habe. Auch als ich in der Badewanne war, habe ich Dich nicht bemerkt. 


Und dann kam Deine helfende Hand. Ich bin Dir so unendlich dankbar, dass Du da warst. Plötzlich warst Du nicht mehr die Fotografin, die gerade Zeugin der Geburt wurde, sondern eine große Stütze unseres Geburtsteams, als ich dieKontrolle über mich verloren hatte. Du warst neben mir und hast mit mir gesprochen, damit ich bei mir bleibe. Du hast meine Tochter gehalten, als ich es nicht konnte - danke! Du hast mir die Schüssel gehalten - Sorry! Und danke! Du warst da, solange wir Dich brauchten. 


Nun haben wir diese wundervollen Bilder, die so echt sind, aus dem Moment heraus. Sie lassen mein Herz höher schlagen, jedes Mal wenn ich sie anschaue. Sie werden uns unser Leben lang begleiten. Als Erinnerung an diese Geburt. Erinnerungen verblassen, aber durch Deine Bilder können wir sie immer wieder aufleben lassen. Und ich freue mich schon wahnsinnig darauf, wenn Lene die Bilder zum ersten Mal bewusst sieht.


Vielen, vielen Dank, dass Du bei uns warst! Und wie wundervoll, dass du Familien solche Erinnerungen ermöglichst!"



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Entspannung in der Badewanne mit ihrem Partner und der Hebamme an ihrer Seite

Der Pool steht bereit - zur Entspannung und zur Geburt.



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Ganz bei sich

Umgeben von Menschen, denen sie vertraut, die stärkende Worte sprechen und einfach da sind.



Gemeinsam durch die Wellen. Das Köpfchen zeigt sich, der Moment der Geburt rückt näher.



An Land kommt die kleine Lene auf die Welt und landet in den Armen ihrer Eltern.



Die Zeit des gemeinsamen Bonding beginnt. Innige Momente Haut an Haut.



Der Papa darf die Nabelschnur durchtrennen...



... und seine Tochter dann auch in seine Arme schließen. Ganz nah.



Herzlich Willkommen, Lene! Wie schön, dass Du geboren bist!






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