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Spielvarianten ins.leben

Die Einsatzmöglichkeiten des Kartensets reichen von Geburtsvorbereitungskursen über Einzelgespräche bis hin zu Lehrmaterial im Unterricht und bei Fortbildungen, sowie als Icebreaker in Teamsitzungen. Durchaus können Spielideen, die für den Bereich Geburtsvorbereitungskurs beschrieben wurden, auch im Einzelgespräch, Unterrichtsgeschehen oder in Teamsitzungen und andersherum eingesetzt werden. Es lohnt sich daher, sich einen Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten zu machen und die Ideen als Anregungen zu sehen, die individuell und situativ eingesetzt werden können.

Wir wünschen viel Freude mit dem Set!

Geburtsvorbereitungskurse
Kurse: Alle Kategorien
Kurse: Kategorie Schwangerschaft

ALLE KATEGORIEN

ZIEL: TEAMBILDUNG

 

ABLAUF:

 

Die Kartenanzahl entspricht der Zahl der Teilnehmenden (ohne doppelte Motive) und beinhaltet aus jeder Kategorie mindestens zwei Karten, von denen jede Person eine Karte zieht..

 

Die Teilnehmenden ordnen sich den Kategorien Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett zu und erhalten die Aufgabe ihren Erfahrungsschatz zum jeweiligen Thema auszutauschen.

 

Die Erfahrungen können im Plenum zusammengetragen werden oder als Einstimmung ins Thema in den Teams isoliert bleiben.

KATEGORIE: SCHWANGERSCHAFT 

 

ZIEL: KENNENLERNEN

 

Die Teilnehmenden sollen sich kennenlernen.

 

ABLAUF: 

 

1) Die Bildkarten liegen in der Kreismitte. Die Teilnehmenden lassen sich von ihrem spontanen Impuls leiten und nehmen sich eine Bildkarte. 

 

2) Es folgt eine kurze Vorstellungsrunde, in der die Teilnehmenden mit der Gruppe teilen, warum sie sich das jeweilige Bild ausgesucht haben.

 

ERGÄNZUNG:

 

Das Spiel ist mit einzelnen oder doppelten Karten möglich. Es kann verbindend sein, eine andere Person kennenzulernen, die das gleiche Motiv gewählt hat.

KATEGORIE: SCHWANGERSCHAFT

 

ZIEL: IMPULSGEBER

 

Die Teilnehmenden sollen zum Nachdenken und Reflektieren angeregt werden.

 

ABLAUF: 

 

1) Die Bildkarten liegen in der Kreismitte und werden im „Museumsgang“ still betrachtet. Jede Person macht die Übung für sich alleine. Optional können zusätzlich noch eine Feder, ein Stein und ein Fragezeichen in die Mitte gelegt werden.

 

2) Impulsgebende Worte: Spüre zu Dir und Deinem Kind. Wenn Du magst, lege Deine Hände auf Deinen Bauch und schließe Deine Augen.

 

Mögliche Fragen: 

 

a) Wie war Dein Tag?

 

b) Gehe in Gedanken nochmal zum Beginn Deiner Schwangerschaft. Wie ging es Dir, als Du realisiert hast, dass Du schwanger bist? Welche Gefühle hattest Du? Wie ging Eure Reise weiter? Hat sich etwas verändert? Welche Momente waren federleicht? Welche Momente fielen dir schwer? 

 

c) Wie geht es Dir jetzt hier und heute? Was beschäftigt Dich? Welche Fragen hast Du?

 

3) Im Plenum können die Teilnehmenden entscheiden, welche Momente, oder Fragen sie mit der Gruppe teilen möchten. Hierzu nehmen sie sich das entsprechende Symbol (Feder | Stein | Fragezeichen).

 

ERGÄNZUNG:

 

Museumsgang = Die Teilnehmenden gehen still um die Bilder herum und betrachten jedes Motiv kurz.

KATEGORIE: GEBURT

 

ZIEL: INHALTSERARBEITUNG

 

Die Teilnehmenden sollen sich der Bedeutung der Kommunikation bewusst werden.

 

ABLAUF: 

 

1) Die Bildpaare werden blind verteilt. 

 

2) Die Teilnehmenden sollen ihre:n Memopartner:in finden.

 

3) Die Aufgabe ist es, die abgebildete Geburtssituation genau zu betrachten und Emotionen und Bedürfnisse der Gebärenden zu beschreiben. Wie kann dies sprachlich zum Ausdruck gebracht werden? 

 

4) Im Plenum werden die Bilder und Ideen der Teams gegenseitig vorgestellt.

 

ERGÄNZUNG:

 

Im Gespräch wird verdeutlicht, dass es kein Richtig oder Falsch geben kann. Es wird dafür sensibilisiert, dass eine gute Kommunikation mit dem Geburtsteam wichtig ist, damit kein Bedürfnis falsch gedeutet oder gar übersehen wird. 

 

Um die Bedeutung der Kommunikation und die damit verbundenen Herausforderungen weiter zu verdeutlichen, kann eine einfache Zusatzübung gemacht werden. Hierfür braucht es Bausteine in verschiedenen Farben und Formen.

 

Nachdem sich die Teams gefunden haben, erhält jede Person einen identischen Bausatz an Bausteinen. Die Teilnehmenden sitzen Rücken an Rücken. Eine Person baut und erklärt der anderen Person, was sie gerade macht. Diese versucht nachzubauen. Am Ende werden beide Bauwerke miteinander verglichen. 

 

Im Gespräch wird erarbeitet, wie wichtig es ist, sich so verständlich wie möglich auszudrücken, um Missverständnissen vorzubeugen.

KATEGORIE: GEBURT

 

ZIEL: WISSENSVERMITTLUNG

 

Die Teilnehmenden sollen Wissen über verschiedene Geburtsorte erhalten.

 

ABLAUF: 

 

1) Die Begriffe Hausgeburt, Geburtshaus und Klinik liegen in der Kreismitte.

 

2) Die Bildkarten werden an die Teilnehmenden verteilt.

 

3) Jede Person ordnet ihre Karte einer der Kategorien zu und begründet kurz ihre Wahl.

 

4) Im Plenum werden die verschiedenen Bildkarten betrachtet (und eventuell korrigiert). Die Teilnehmenden erhalten Informationen zu den einzelnen Geburtsorten von der Kursleitung. 

 

ERGÄNZUNG:

 

Optional können die Teilnehmenden gebeten werden, sich zu der Karte ihres eigenen „Wunschgeburtsortes“ zuzuordnen. 

KATEGORIE: WOCHENBETT

 

ZIEL: EINSTIEG

 

Die Teilnehmenden sollen sich zum Thema Wochenbett einstimmen.

 

ABLAUF: 

 

1) Die Bildpaare werden in der Kreismitte ausgelegt und die Teilnehmenden nehmen sich jeweils eine Karte, die sie anspricht.

 

2) Die Teilnehmenden suchen ihre:n Memopartner:in und tauschen sich über das Bild aus.

 

Mögliche Fragen:

 

a) Was ist auf dem Bild zu sehen? Was denkst Du, welche Emotionen die abgebildeten Personen erleben?

 

b) Was fühlst Du, wenn Du das Bild betrachtest? Welche Fragen wirft das Bild bei Dir auf?

 

c) Wann könnte das Bild entstanden sein (kurz nach der Geburt, frühes Wochenbett, spätes Wochenbett)?

 

d) Wie stellst Du Dir Deine Wochenbettzeit vor?

 

 

ERGÄNZUNG:

 

Eine mögliche Abwandlung der Spielvariante kann sein, dass die Teilnehmenden sich ihre Bildkarte sehr genau anschauen und dann versuchen ihre:n Memopartner:in nur anhand der verbalen Beschreibung des Bildes zu finden. 

 

Diese Übung bietet viel Raum für Gesprächsanlässe vor und nach der Übung. Es ist aufschlussreich über die unterschiedlichen Schwerpunkte, die den Teilnehmenden an den Bildern auffallen, zu sprechen. 

KATEGORIE: WOCHENBETT

 

ZIEL: TEAMBILDUNG

 

Die Teilnehmenden sollen zufällige Teams für eine Entspannungsmassage bilden.

 

ABLAUF: 

 

1) Die Bildpaare werden blind verteilt und die Teilnehmenden suchen ihre:n Memopartner:in. 

 

2) Jedes Team richtet sich eine Matte für die Entspannungsmassage, die durch die Kursleitung angeleitet wird.

 

ERGÄNZUNG:

 

Zufällig gebildete Teams nehmen in der Kursgruppe oftmals die Anspannung und Hemmung, wer mit wem die Übung durchführen soll. 

Kurse: Kategorie Geburt
Kurse: Kategorie Wochenbett
Einzelarbeit

Einzelarbeit mit Familien

Auch im Einzelgespräch (z.B. in der Vor- und Nachsorge, Hilfe bei Beschwerden, Vorgesprächen zur Rufbereitschaft oder Präpartaler Vorstellung in der Klinik) kann das Kartenset eingesetzt werden. 

 

Grundsätzlich können die Bildkarten genutzt werden:

  • als Impulsgeber

  • zur Inhaltserarbeitung

  • für die Wissensvermittlung

  • als Einstiegsgestaltung

ALLE KATEGORIEN:

ZIEL: WISSENSVERMITTLUNG

DIe Familie soll über die bevorstehende spannende Zeit bewußt werden und offene Fragen geklärt werden.

ABLAUF:

1) Mit einer Auswahl aller Bildkarten (je nachdem, welcher Personenkreis mit dabei ist, z. B. Geschwisterkinder) wird das klassische Memo gespielt.

2) Wenn ein Bildpaar gefunden wurde, bespricht die Fachperson die Situation.

3) Wer hat die meisten Paare gefunden?

ERGÄNZUNG:

 

Die Auswahl der Bilder wird in dieser Variante an die teilnehmenden Personen angepasst. Dies kann im Umfang und in den Abbildungen variieren. Geschwisterkinder haben eine große kindliche Freude am Finden der Paare und lernen ganz nebenbei wichtige Aspekte des neuen Lebensabschnitts kennen.

KATEGORIE: SCHWANGERSCHAFT

ZIEL: IMPULSGEBER

Die Schwangere soll eine Verbindung zum Kind aufbauen, stabilisieren oder intensivieren (z. B. bei Hilfe bei Beschwerden).

ABLAUF:

1) Die Bildkarten der Kategorie Schwangerschaft liegen offen aus. Doppelte Motive werden vorab aussortiert.

2) Die Schwangere nimmt sich eine Karte und beschreibt die Emotionen, die sie darauf sehen kann.

3) Die Fachperson hilft der Schwangeren beim Zuordnen ihrer eigenen Emotionen zur Schwangerschaft .

4) Die Fachperson leitet Schwangere zu einer Fantasiereise zu ihrem Kind an.

5) Es folgt ein Gespräch über notwendige Schritte, welche die Schwangere zum Wohlbefinden benötigt.

ERGÄNZUNG:

 

Die Fantasiereise kann mit einer Ankerübung verknüpft werden, sodass die Schwangere die Möglichkeit hat, mit Hilfe ihres Ankers, ihre Emotionen aufzurufen und somit in eine Verbindung mit ihrem Kind gelangt. 

KATEGORIE: GEBURT

ZIEL: INHALTSERARBEITUNG

Die Phasen der Geburt und ein Plan B sollen besprochen werden, z. B. beim Vorgespräch zur Hausgeburt.

ABLAUF: 

1) Mit Bildkarten der Kategorie Geburt wird das klassische Memo gespielt: Wenn ein Bildpaar gefunden wird, bespricht die Fachperson die abgebildete Phase/ Situation.

 

2) Besonderheiten des gewählten Geburtsorts werden thematisiert. Wichtiges wird festgehalten.

3) Das Sectiobild wird als Einleitung für die Besprechung eines Plan B eingesetzt.

KATEGORIE: WOCHENBETT

ZIEL: IMPULSGEBER

Die Teilnehmenden sollen über ihre Vorbereitungen fürs Wochenbett nachdenken - im speziellen soll über vorhandene Ressourcen gesprochen werden (Aktivierung).

ABLAUF:

1) Mit Bildkarten der Kategorie Wochenbett wird das klassische Memo gespielt.

2) Das Paar bzw. die Schwangere wird zu einer Fantasiereise angeleitet, die sich in Gedanken die Wochenbettzeit ausgestaltet.

 

3) Es entsteht ein Gespräch darüber, wie sich das Paar ihr Wochenbett vorstellt. Die Fachperson gibt Informationen zum Wochenbett.

4) Mögliche Fragen zur Impulsgebung:

a) Was braucht es, damit Ihr Euch wohlfühlt?

 

b) Wo liegen Eure Ressourcen? Welche Ressourcen können aktiviert werden?

ERGÄNZUNG:

 

Oftmals enden die gedanklichen Vorbereitungen (vor allem bei Erstgebärenden) bei der Vorstellung der Geburt. Die wichtige Zeit des Wochenbetts ist nicht im Fokus. Durch den Einsatz des Memos in diesem Bereich kann eine gute Grundlage für ein gelingendes Wochenbett gelegt werden. Jede Frau und Familie hat Ressourcen, die gemeinsam beleuchtet werden können.

Vorlesungen & Seminare

Vorlesungen, Fortbildungen, Seminare

Die Themen Unterrichtsqualität und Unterrichtsentwicklung sind in der aktuellen Bildungsdiskussion sehr präsent. Längst hat die positive Erkenntnis über den Einsatz von verschiedenen Methoden (unter anderen auch den gezielten Einsatz von Spielen) Einzug gehalten. Dadurch lassen sich die traditionellen Lernsituationen an die Bedürfnisse von Studierenden/ Lernenden, als Zielgruppe guter Lehre, anpassen.

 

Gerade die Durchführung von Spielen in der Vorlesungs- oder Fortbildungssituation ermöglicht eine gesteigerte Motivation und Aktivierung der Studierenden/Lernenden.

Die Studierenden/ Lernenden stehen im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit von Lehrenden sowie der Bemühungen um den Lehr- und Lernerfolg.

 

Immer mehr gewinnen pädagogisch- psychologische, kommunikative sowie didaktische Kenntnisse und Fertigkeiten an Gewicht, die zusätzlich zu den fachlichen Qualifikationen erworben und stetig erweitert werden müssen.

 

Durch das Spiel sollen inhaltliches Interesse und Neugier geweckt, sowie Flow-Erlebnisse ermöglicht werden, indem den Lernenden z. B. vielfältige und zu bewältigende Aufgaben angeboten, sowie prompte Rückmeldungen gegeben werden. Das Spiel in der Lehre erfüllt damit eine didaktisch-methodische Funktion. Sie können als methodisches Mittel eingesetzt werden, um Motivation, Aktivierung, Interaktion und Zusammenarbeit der Lernenden zu fördern.

 

Vorlesungen und Fortbildungseinheiten sind in verschiedene Unterrichtsphasen gegliedert.

Einführung (z. B. an Vorwissen anknüpfen), Erarbeitung (z. B. fragend-entwickelnde Erarbeitung), Sicherung, Aktivierung, Reflexion. Dazwischen liegen Übergangsphasen, die entweder den Spannungsbogen aufbauen, aufrechterhalten oder ihn beenden. Das vorliegende Kartenset kann in nahezu allen Phasen eingesetzt werden.

 

Die Auswahl, vor allem in der Anzahl der Karten, muss individuell an die Gruppe angepasst werden.

Die Bildkarten können als themenungebundene Einführung (z. B. Warm-Up) eingesetzt werden.

 

Eine didaktische Vorgehensweise hierfür kann folgendermaßen aussehen:

 

KATEGORIE: ALLE

 

ABLAUF:

1) Einzelne Karten werden an die Teilnehmenden verteilt.

2) Die Teilnehmenden sehen sich ihre Karte an und ordnen sie den Kategorien Schwangerschaft - Geburt - Wochenbett zu.

3) Die Teilnehmenden beschreiben im Plenum ihr Bild und benennen z. B. eine sichtbare Emotion auf dem Bild oder ihr vorhandenes Vorwissen.

 

ERGÄNZUNG:

 

Um die Teilnehmenden dazu zu motivieren, etwas über sich zu berichten, kann die leitende Person entweder fragen, ob sie schon mal einen solchen Moment miterleben durften oder sie bitten, die Emotion, die sie benannt haben, in ihrem privaten Leben zu finden und davon zu berichten.

 

Die Bildkarten können u. a. zur Erarbeitung von folgenden Themen im Unterricht eingesetzt werden:

  • Schwangerenvorsorge durch Hebamme/ Gynäkolog:innen

  • Emotionen vor der Geburt

  • Eltern werden - Paar sein

  • Vorbereitung von Geschwisterkindern

  • Geburtspositionen

  • Geburtsorte

  • Aspekte verschiedener Leitlinien (z. B. S3 Leitlinie: Vaginale Geburt am Termin)

  • Emotionen unter der Geburt

  • Plazentarperiode 

  • Bonding

  • Stillen

  • Herausforderungen im Wochenbett

 

Eine didaktische Vorgehensweise kann folgendermaßen aussehen:

 

KATEGORIE: ALLE

 

ABLAUF:

1) Die Bildkarten der entsprechenden Kategorie werden verdeckt oder offen verteilt.

2) Die Teilnehmenden sehen sich ihre Karte an und suchen ihren Memopartner.

3) Der/die Dozent:in möchte z. B. in dieser Einheit den Aspekt Dammschutz aus der „S3 Leitlinie Vaginale Geburt am Termin“ behandeln und beschreibt das Bild, welches gesucht wird. Das Team, das denkt, dass ihr Bild gemeint ist meldet sich.

 

4) Der/die Dozent:in bestätigt das Ergebnis und fragt nach Vorerfahrungen.

5) Der Spannungsbogen für die Unterrichtseinheit ist aufgebaut und das zu vermittelnde Wissen kann erarbeitet werden (Unterrichtsgespräch, Vortrag, Demonstration, …).

 

Die Bildkarten können als Übergang von einzelnen Phasen eingesetzt werden.

 

Eine didaktische Vorgehensweise hierfür kann folgendermaßen aussehen:

 

KATEGORIE: ALLE

 

ABLAUF:

1) Die Bildkarten werden an die Teilnehmenden versteckt verteilt, mit der Bitte sie nicht anderen Teilnehmenden zu verraten.

2) Alle Teilnehmenden stehen im Kreis.

3) Der/die Dozent:in beschreibt eine Bildkarte z. B.: "Auf der Karte sind Emotionen sichtbar. Es sind mehrere Menschen abgebildet. Die abgebildeten Menschen schauen sich an und staunen. Das Baby ist nicht sichtbar." 

 

4) Es folgen so viele Tipps bis folgende Aktivität geschieht: Die Teilnehmende, die denkt ihre Karte sei gemeint, sucht Blickkontakt mit der Runde und sucht ihre:n Memopartner:in.

 

5) Haben sich zwei Blicke gefunden, gehen diese beiden Teilnehmenden in die Mitte und zeigen sich verdeckt ihre Karten. Stimmen sie überein, gehen die Teilnehmenden aus dem Kreis; stimmen sie nicht überein, geht das Rätsel weiter.

 

 

Die Bildkarten können zur Reflektion eingesetzt werden.

 

Eine didaktische Vorgehensweise hierfür kann folgendermaßen aussehen:

 

KATEGORIE: ALLE

 

ABLAUF: 

1) Die Bildkarten werden offen ausgelegt.

2) Die Teilnehmenden lassen sich von ihrem Impuls leiten und nehmen sich eine Karte.

3) Die Teilnehmenden gehen durch den Raum und suchen ihre:n Memopartner:in.

 

4) Die Teilnehmenden tauschen sich aus, warum sie dieses Bild gewählt haben; was sie dabei angesprochen oder bewegt hat.

5) Der/die Dozent:in gibt eine Reflektionsfrage in die Runde, z. B. was die Teilnehmenden aus dieser Einheit mitnehmen. 

 

6) Die Teilnehmenden äußern sich zur Reflexionsfrage im Plenum

 

 

Die Bildkarten können zur Aktivierung (entweder zum Start der Unterrichtseinheit oder als Überleitung) eingesetzt werden.

 

KATEGORIE: ALLE

 

ABLAUF: 

1) Einzelne Bildkarten werden an die Teilnehmenden verteilt.

 

2) Der/die Dozent:in bittet alle Personen, die ein Bild haben, auf denen z. B.

  • ein Kind abgebildet ist

  • die Farbe rot, grün, blau, weiß zu sehen ist 

  • Wasser zu sehen ist

  • Hände zu sehen sind

  • etc.

aufzustehen, zu klatschen oder zu tönen.

KATEGORIE: ALLE

 

ABLAUF:

1) Es werden zwei Gruppen gebildet. 

 

2) Jede Gruppe erhält einen Bildkartensatz.

3) Eine Gruppe bekommt die Aufgabe ihre Karte pantomimisch darzustellen, die andere Gruppe muss gemeinsam eine Entscheidung treffen, welche Bildkarte gerade dargestellt wird.

4) Sind alle Karten erraten, werden die Rollen getauscht und ein neuer Bildkartensatz kommt zum Einsatz.

 

 

Einen weiteren wichtigen Aspekt stellt der Einsatz der Bilder an sich dar.

 

Mit Hilfe von positiven und echten Schwangerschafts-, Geburts- und Wochenbettbildern wird das positive Mindset/ die Haltung der Fachperson zu den Themen maßgeblich geprägt. 

Unter Mindset werden im Allgemeinen bestimmte Denkweisen oder Annahmen über die Welt verstanden. Sie lassen uns die Welt durch eine mentale Brille sehen, die unsere Wahrnehmung und die Verarbeitung der wahrgenommenen Informationen lenkt. Für den Geburtskontext wird angenommen, dass Menschen eine entweder eher natürliche Ausprägung (natürliches Mindset) oder eher medizinische Ausprägung (medizinisches Mindset) haben können.

Verschiedene Untersuchungen weisen darauf hin, dass das Mindset einen Effekt auf die Geburt haben kann und dass ein natürliches Mindset die Geburt tendenziell vereinfacht und damit zu einem stärker positiven Geburtserleben führt.

 

Das vorliegende Memo soll sowohl Fachpersonen als auch Familien dabei unterstützen, ein positives und natürliches Mindset zu entwickeln. 

 

Eine didaktische Vorgehensweise hierfür kann folgendermaßen aussehen:

 

KATEGORIE: ALLE

 

ABLAUF:

1) Mit allen Bildkarten wird das klassische Memo gespielt

 

2) Findet eine Person ein Bildpaar, wird sie aufgefordert eine positive Affirmation dazu zu erfinden.

3) Es wird so lange gespielt bis alle Bildpaare gefunden wurden.

4) Im Plenum werden die Affirmationen und die Wirkung derer besprochen.

ERGÄNZUNG:

 

Das Memospiel sollte für diese Variante bestenfalls mehrfach vorhanden sein, sodass jeweils 3-4 Personen mit einem Memosatz arbeiten können. 

 

Die Bildkarten können zur allgemeinen Gruppen- oder Paarbildung eingesetzt werden.

 

Eine didaktische Vorgehensweise hierfür kann folgendermaßen aussehen:

KATEGORIE: ALLE

 

ABLAUF:

1) Einzelne Bildkarten werden an die Teilnehmenden verteilt.

2) Die Teilnehmenden sehen sich ihre Karte an und ordnen sie den Kategorien a) Schwangerschaft, b) Geburt  und c) Wochenbett zu.

3) Alle Teilnehmenden mit einer Situation aus Schwangerschaft - Geburt - Wochenbett bilden eine Arbeitsgruppe.

4) Der Arbeitsauftrag wird vorgestellt und bearbeitet.

 

KATEGORIE: ALLE

 

ABLAUF: 

1) Die Memokarten werden an die Teilnehmenden verteilt.

2) Die Teilnehmenden suchen ihre:n Memopartner:in, indem sie durch den Raum gehen.

3) Die Personen mit identischen Karten, bilden Paare für den folgenden Arbeitsauftrag.

4) Der Arbeitsauftrag wird vorgestellt und bearbeitet.

 

KATEGORIE: ALLE

 

ABLAUF: 

1) Die Memokarten werden ausgelegt und die Teilnehmenden entscheiden sich für eine bestimmt Karte.

2) Die Teilnehmenden suchen ihre:n Memopartner:in, indem sie durch den Raum gehen.

3) Nachdem sie sich gefunden haben, berichten sie ihrem:ihrer Memopartner:in, warum sie diese Auswahl getroffen haben. Sie bilden nun ein Team für den folgenden Arbeitsauftrag.

4) Der Arbeitsauftrag wird vorgestellt und bearbeitet.

Teambesprechung

In Team-Meetings und in der interdisziplinären Arbeit

Die Bildkarten eigenen sich auch hervorragend, um Teambesprechungen spannend, interessant und abwechslungsreich zu gestalten. Auch hier können verschiedene Warm-Up- oder Aktivierungsphasen dem produktivem Prozess gut tun. 

Auch ein fachlicher Austausch ist über die verschiedenen Bildimpulse gut möglich. Ebenso spannend kann es sein über die Bilder ins Gespräch zu kommen zu verschiedenen Erfahrungen, die bereits gemacht wurden.

Teambesprechung

KATEGORIE: ALLE

ZIEL: OPENER

ABLAUF:

1) Die einzelnen Memokarten liegen offen im Kreis.

2) Jede Person nimmt sich eine Karte mit der Fragestellung: Wie geht es mir heute? Wie komme ich hier an? (erschöpft, glücklich, angestrengt, in guter Hoffnung, …) - passend zum gewählten Motiv.

3) Jede Person teilt ihre Emotion im Plenum.

 

Interdisziplinäre Begegnung

 

KATEGORIE: ALLE

ZIEL: PERSPEKTIVWECHSEL

ABLAUF:

1) Die Bildkarten werden in zwei Sätze sortiert (jedes Bild kommt in jedem Satz nur einmal vor).

2) Die Bildkarten aus einem Set werden an die Hebammen verteilt. Die Karten aus dem anderen Set werden an die Gynäkolog:innen verteilt.

3) Die Memopartner:innen suchen sich.

4) Die Aufgabe besteht darin, die Situation gemeinsam zu analysieren.

 

5) Mögliche Fragen können sein:

 

a) Wie stellt sich die Situation dar? Das Aufstellen von Hypothesen ist erwünscht.

b) Hebamme: beschreibt Gedanken und Emotionen der Gynäkolg:in

c) Gynäkolog:in beschreibt Gedanken und Emotionen der Hebamme

d) Im Plenum werden die beiden Sichtweisen mit den anderen Gruppen geteilt

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Gerne informieren wir, wenn es neue Spielvarianten auf der Website gibt oder eine neue Auflage mit weiteren Bildkarten erscheint.

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