Geburtsbericht: Ungeplante Alleingeburt zu Hause I Geburtsfotografie im Raum Villingen

Aktualisiert: Mai 26

Mit dem errechneten Termin am Muttertag war ich gespannt, ob dieses Kind der Mutter ein ganz besonderes Geschenk machen würde. Das tat es. Nicht am Muttertag, sondern am Tag danach, aber dafür schenkte der kleine Levi seiner Mutter eine selbstbestimmte Geburt zu Hause. Geplant war das so nicht, aber seht und lest selbst, was seine Mutter hier über diese besondere Geburtsreise berichtet.


Hinweis: Die hier veröffentlichten Geburtsberichte sind die persönlichen Erfahrungen und Erinnerungen der Gebärenden. Bitte beachtet, dass Geburten sehr individuell verlaufen und die Berichte nicht die Beratung von geburtshilflichem Fachpersonal ersetzen.


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Ungeplante Alleingeburt zu Hause

Mein verspätetes, wundervolles Muttertagsgeschenk.


Geboren am 10.05.2021 (ET+1) um 05.30 Uhr. 52 cm, 3460 g und 37,5 cm Kopfumfang.


Bereits im Oktober 2020 stieß ich auf den Podcast „Die friedliche Geburt“. Ganz zufällig, als ich Podcasts zum Thema Schwangerschaft und Geburt suchte. Ich hatte das große Bedürfnis, mich positiv auf meine zweite Geburt vorzubereiten, da meine erste Geburt so anders verlief, als ich es mir gewünscht hatte. Es war traumatisch und ich habe lange gebraucht, um sie zu verarbeiten und hinter mir zu lassen. Ich verschlang Folge für Folge und lernte viele interessante Themen kennen, mit denen ich mich vorher nie beschäftigt hatte. So z. B. das Thema Stoffwindeln, Geburtsfotografie und wie ich das Weinen meines Kindes nicht als etwas Negatives werten sollte.


Die Themen gefielen mir sehr gut. Insbesondere die positive Einstellung gegenüber Geburt, Schwangerschaft und das Vertrauen in mich und meine Fähigkeiten, überzeugten mich, den Onlinekurs zu buchen und mich mit dieser Methode auf meine Geburt vorzubereiten. Bereits in der 16. SSW begann ich, den Onlinekurs innerhalb eines Wochenendes komplett durchzuarbeiten und ab diesem Zeitpunkt übte ich jeden Tag fleißig die Hypnosen und Meditationen.


Dieses Mal wollte ich mein Baby im Geburtshaus auf die Welt bringen. Die Schwangerschaftsvorsorgen ließ ich fast ausschließlich von den wunderbaren Hebammen dort durchführen. Ich fühlte mich im Geburtshaus immer so wohl und gut aufgehoben. Die Hebammen nahmen sich immer unheimlich viel Zeit für mich und meine Bedürfnisse. Auch mein Sohn durfte einige Male mit dabei sein und den Hebammen tatkräftig bei der Arbeit helfen. Dafür bin ich sehr dankbar.



Ich hatte ein großes Vertrauen in meinen Körper, wusste zu jeder Zeit, dass es meinem Baby gut ging und freute mich riesig auf unsere Geburtsreise. Mir ging es sehr gut in dieser Schwangerschaft. Ich wünschte mir von ganzem Herzen eine Wassergeburt, war natürlich aber auch offen für andere Geburtsorte oder Geburtsstellungen. Außerdem beschloss ich, dass ich gerne eine Geburtsreportage machen lassen wollte. Die wunderbare Isabell sollte bei unserer Geburt dabei sein und alles für uns festhalten.


Weitere Vorbereitungen auf unsere Geburtsreise:

  • ab der 36. SSW: Geburtsvorbereitende Akupunktur (4x)

  • Himbeerblättertee täglich ab der 36. SSW

  • ca 2-3 x die Woche Damm-Massage

  • regelmäßig Schwangerschaftsyoga und Schwangerschaft-Workouts

  • ab der 34. SSW: Louwen-Ernährung


Am errechneten Termin 09.05.2021 (Muttertag)

Mein Gefühl sagte mir, dass es dieses Wochenende losgehen würde. Mein Körper war bereit, das spürte ich ganz deutlich. Ich hatte bereits seit einigen Wochen regelmäßig Übungswellen. Besonders wenn ich viel auf den Beinen war und z. B. spazieren ging mit meinem Sohn, wurde mein Bauch regelmäßig hart und ich musste Pausen einlegen. Die Übungswellen waren stärker und kräftiger als in meiner ersten Schwangerschaft und besonders am Ende der Schwangerschaft im Unterbauch und Rücken als menstruationsstarke Krämpfe spürbar.


An Muttertag waren wir bei meiner Mama zum Frühstücken eingeladen. Und da wir wie immer spät dran waren und es ziemlich chaotisch zuging, war ich ganz schön im Stress bis wir das Haus endlich verließen. Ich merkte wieder ordentlich Wellen im Auto und als ich beim Bäcker stand, um Brötchen zu besorgen. Diese waren aber noch nicht regelmäßig und gingen in Ruhe wieder zurück. Die geburtsvorbereitende Akupunktur hatte auch jedes Mal wieder Wellen angestupst, die letzte hatte ich zwei Tage zuvor. Seither kamen die Wellen öfter.


Wir hatten ein wunderbar leckeres Frühstück und wunderschönes Wetter an dem Tag, welches wir in vollen Zügen draußen auf der Terasse genossen haben. Es war warm und mein Sohn plantschte sogar das erste Mal in diesem Jahr. Es war ein wunderschöner entspannter Tag für mich. Ich lag viel, ruhte mich aus und genoss leckeres Essen. Wellen spürte ich immer mal wieder, diese waren aber mit der tiefen Bauchatmung gut auszuhalten und nicht schmerzhaft. Immer mal wieder zog ich mich zurück und machte mir eine Hypnose auf die Ohren.



Abends als wir wieder Zuhause waren, wurde es noch mal etwas stressiger. Unser dreijähriger Sohn brauchte sehr lange zum Einschlafen und war sehr unruhig. Er wachte auch sehr häufig auf, woraufhin ich dann gegen zehn mit ihm gemeinsam ins Bett ging, in der Hoffnung, dass endlich Ruhe einkehren würde. Die Nächte vorher waren schon sehr unruhig und kräftezehrend gewesen. Ich glaube, er spürte, dass unser Baby bald kommen würde. Gegen halb eins war unsere Nacht dann vorbei. Mein Sohn schaffte es einfach nicht wieder einzuschlafen, ganz egal was ich versuchte. Ich versuchte trotzdem nochmal ein wenig zu nicken.


Um 2:15 Uhr wurde ich von der ersten starken Welle geweckt. Ich war wohl doch noch mal ein bisschen eingeschlafen, obwohl mein Sohn soviel Unruhe im Bett verbreitet hatte. Diese musste ich auch direkt veratmen und versuchte mir mit der tiefen Bauchatmung Linderung zu verschaffen. Wenn ich es schaffte, rechtzeitig damit zu beginnen, wenn die Welle anspülte, dann war sie unheimlich wohltuend und erzeugte einen Gegendruck.

Da ich merkte, dass die Abstände recht kurz waren und auch die Intensität gleich hoch war, von Anfang an, beschloss ich meine Wellenabstände zu tracken. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, mich nicht von „Außen“ ablenken zu lassen aber ich hatte im Gefühl, dass es dieses Mal schnell an Fahrt zunahm. Meine letzte Geburt ging sehr lange und da fingen die Wellen viel sanfter und leichter an.


Das Tracken ergab, dass meine Abstände zwischen 3-7 Minuten waren und dass sie etwa eine Minute anhielten. Ich freute mich riesig, dass unsere Geburtsreise nun starten würde und war etwas aufgeregt. Ich machte mir die Affirmationen auf die Ohren. Aber da mein Sohn mich sehr ablenkte, schaffte ich es nicht mich tief zu entspannen und zu hundert Prozent darauf einzulassen. Die Wellen verlangten mir schon einiges ab, ich musste sehr tief atmen und mich konzentrieren und dabei dachte ich „Loslassen“ und „Jede Welle bringt mich meinem Baby ein Stückchen näher“.



Das Liegen wurde zunehmend unbequemer und schmerzhafter. Um 3 Uhr beschloss ich, dass der Papa jetzt übernehmen müsse, damit ich mich ganz auf mich besinnen und konzentrieren konnte. Ich weckte ihn und sagte ihm, dass ich seit fast einer Stunde Wellen habe und dass er sich um Elias kümmern solle.


Mit meinen Kopfhörern, meinem Handy und einer Flasche Wasser ging ich runter ins Wohnzimmer und machte es mir auf dem Sofa gemütlich. Ich machte nur die gedimmten LED Lampen an, sodass ich mich ganz in meine Höhle zurückziehen konnte.

Auf dem Sofa angekommen, konnte ich endlich die „Geburtshypnose“ starten und abtauchen. Die Wellen wurden zunehmend höher und intensiver. Ich trackte noch etwa 2-3 Wellen und beschloss dann, mich ganz in meinen inneren Raum zurück zu ziehen. Das Sitzen auf dem Sofa wurde auch zunehmend unbequemer und ich begab mich in den Vierfüßlerstand und lehnte mich auf der Sofalehne ab. Dann merkte ich, dass ich meinen Darm entleeren musste. Ich ging auf die Toilette. Die Wellen waren sehr herausfordernd während des Stuhlgangs und der Druck nach unten nahm zu. Da beschloss ich, die Bereitschaftshebamme zu kontaktieren. Außerdem rief ich meine Mama an, um ihr Bescheid zu sagen, dass sie sich bald auf den Weg zu uns machen sollte, da sie die Betreuung von unserem Dreijährigen übernehmen sollte. Ich blieb noch eine kurze Weile sitzen und ging dann wieder zurück aufs Sofa. Dort versuchte ich mich wieder auf die Hypnose zu konzentrieren und begab mich wieder in den Vierfüßlerstand. In den Pausen kreiste ich mein Becken hin und her und legte meinen Kopf auf der Sofalehne ab. Es war ein sehr starkes Körpergefühl und ich musste mich sehr darauf konzentrieren: „Ich dehne mich“, sagte ich mir immer wieder und zu meinem Baby sagte ich, dass ich mich unendlich auf ihn/sie freute. Wir wollten uns dieses Mal nämlich überraschen lassen und wussten das Geschlecht unseres Baby nicht.


Ich merkte ziemlich bald, dass ich wieder zur Toilette musste, um meinen Darm zu entleeren. Auf der Toilette sitzend blieb ich dann sehr lange. Diese Position half mir sehr. Gegen 4.30 Uhr sprang meine Fruchtblase auf der Toilette und ich bemerkte eine Zeichnungsblutung. Daraufhin rief ich noch mal die Bereitschaftshebamme an und berichtete ihr davon. Ab diesem Zeitpunkt hatte ich die Kopfhörer mit der Hypnose abgenommen. Während unseres zweiminütigen Telefonats musste ich bereits zwei sehr starke Wellen veratmen. Ich sagte ihr, dass ich bald kommen würde, da es nicht mehr lange gehen würde. Nachdem wir aufgelegt hatten, rief ich nochmals meine Mama an, die immer noch nicht da war. Ich bat sie, sich zu beeilen, da es nicht mehr lange gehen würde und wir uns auf den Weg zum Geburtshaus machen wollten.


Ich merkte einen starken Druck nach unten und musste bereits Tönen um dem starken Körpergefühl entgegenzuwirken. Ich rief meinen Mann und sagte ihm, dass ich nicht mehr alleine sein möchte und seine Unterstützung brauche. Das war um 4.45 Uhr.


Unser Sohn war kurzzeitig nochmal eingeschlafen, aber als der Papa dann aufstand, war es wieder vorbei mit schlafen. Die beiden kamen zu mir ins Badezimmer. Ich konnte schon nicht mehr richtig sprechen und war sehr auf die Wellen konzentriert. Ich gab meinem Mann ein kurzes Update, dass die Wellen sehr stark waren und wir dringend los müssen, dass es schon sehr nach unten drückt, Mama bereits unterwegs ist und er jetzt schauen soll das wir alles in der Tasche haben. Ich feuerte immer wieder kurze Anweisungen ab und tauchte wieder ab in meinen inneren Raum. Ich bat ihn, nochmals Mama anzurufen und den Hebammen und unserer Geburtsfotografin Isabell Bescheid zu geben, dass wir uns bald auf den Weg machen würden.


Mehrmals versuchte ich, von der Toilette aufzustehen, aber es gelang mir nicht. Mein Sohn war eine Weile mit mir im Bad und fragte mich immer wieder besorgt, ob ich Schmerzen habe. Er war super süß und total fürsorglich. Mein Mann erklärte ihm, dass das Baby jetzt kommen wolle und auch ich versuchte ihm in einer kurzen Pause zu versichern, dass es mir gut gehe und dass das alles normal sei. Ich zog mich mit der Hilfe meines Mannes im Sitzen an und band meine Haare notdürftig zusammen, damit sie mich nicht so störten.


In einer kurzen Pause schaffte ich es endlich aufzustehen, jedoch mit größter Anstrengung. Im Stehen nahm der Druck nach unten stark zu. Ich hatte das Gefühl, dass mein Baby sich schnell durch mein Becken nach unten bewegte und es drückte sehr. Dann übernahm mein Körper. Ich bekam einen starken Pressdrang, den ich unmöglich hätte aufhalten können. Ich feuerte meinem Mann entgegen, dass er alle zurückpfeifen solle. Wir würden es nicht mehr ins Geburtshaus schaffen und die Hebammen und unsere Geburtsfotografin müssten hierher zu uns kommen.


Mein Mann war so toll, er blieb ganz ruhig, hat so schnell es ging die Anweisungen befolgt und alle nochmals kontaktiert. Mittlerweile war es 5:15 Uhr. Zwei starke Presswellen später, konnte ich den Kopf meines Babys bereits fühlen. Da waren ganz viele, weiche Haare. Ich konnte es kaum glauben. „Ich kann das Köpfchen schon spüren“, sagte ich. Dann endlich klingelte es an der Türe und meine Mama übernahm unseren Sohn. An der Tür begrüßte mein Sohn sie mit den Worten „Es reicht nicht mehr Oma!“ Wir mussten später sehr darüber lachen.


Mein Mann war ein riesen Goldschatz. Er wusste genau, wie sehr ich mir eine Wassergeburt wünschte, und ließ schnell Wasser in unsere Badewanne ein. Er machte das Licht aus und zündete ein paar Kerzen an. Er half mir, mich schnell wieder auszuziehen. Ich stützte mich mit meinem ganzen Gewicht auf meinen Mann und glitt rückwärts in die Wanne. Dort kniete ich mich ins Wasser und bat ihn mir die „Hypnose während der finalen Geburtsphase“ zu starten. Als dann die nächste Presswelle kam, konnte ich endlich loslassen. Ich schob so fest ich konnte und der Kopf wurde in meine Hände geboren. Es brannte sehr, das sprach ich auch laut aus und mein Mann sprach mir Mut zu. Mit dem Kopf glitt direkt der Rest des Körpers aus mir heraus: „Wow ging das schnell!“, war alles was ich sagen konnte.


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Wassergeburt in der Badewanne

Ich hob mein Baby aus dem Wasser und nahm es in den Arm. Wir waren völlig überwältigt und verzaubert von unserem wunderschönen Baby. Wir wickelten ihn in ein Handtuch und ich brauche einen Augenblick um zu realisieren, dass die Nabelschnur zweimal fest um den Hals gewickelt war. Ich löste sie und rubbelte seinen Rücken um die Atmung anzuregen. Dann kam endlich der erste Schrei. Sehr laut und kräftig. Wir lächelten uns an und waren überglücklich. Er lobte mich, wie toll ich das gemeistert hatte.


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Mit dem Partner bei der Geburt

Mit dem ersten Schrei kamen meine Mama und der große Bruder zu uns ins Bad und wir begrüßten unseren kleinen Schatz gemeinsam. Erst einige Minuten nach seiner Geburt fragte ich, wieviel Uhr wir haben. Es war 5:33 Uhr. Da keiner von uns auf die Uhr gesehen hatte, einigten wir uns nachher bei dem Zeitpunkt auf 5:30 Uhr. Meine Mama fragte, was es denn nun geworden sei, und erst in diesem Moment dachte ich daran nachzusehen. Es war ein Junge! Unser Levi. Unser großer Sohn kam direkt zu ihm, streichelte ihm über den Kopf und küsste ihn. „Hallo Levi, ich bin Elias, dein Bruder!“ Ich war so gerührt und weinte ein paar Freudentränen.


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Hausgeburt in der Badewanne

Etwa 15 Minuten nach der Geburt kam unsere Geburtsfotografin Isabell und begann wunderschöne Erinnerungen festzuhalten. Und kurz darauf kamen die Hebammen pünktlich zur Plazentageburt. Diese kam rasch und ohne Manipulation. Die Wellen waren nochmals herausfordernd und ich war froh, als es geschafft war. Der Papa nahm dann das Baby entgegen und das erste Bonding der beiden konnte stattfinden.



Die Hebamme half mir aus der Wanne und duschte mich noch kalt ab, um die Blutung zu reduzieren. Dann konnte endlich das erste Kuscheln auf dem Sofa stattfinden. Wir wurden mit vielen Decken versorgt, mein Mann heizte den Kachelofen an und wir konnten uns schön aufwärmen und kennenlernen. Es war einfach wunderschön.



Unsere Hebammen ließen uns ganz viel Zeit dafür, bevor sie mich versorgten. Ich hatte einen Dammriss 2. Grades, der genäht werden musste. Es wurde sehr vorsichtig und behutsam vorgegangen und es war halb so wild.


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Gemeinsames Durchtrennen der Nabelschnur mit Papa und Bruder

Danach hatte Levi seine U1. Davor durften wir alle raten, wieviel er wohl wiegen würde und wie groß er sei. Ich war mir gleich sicher, dass er etwas kleiner und leichter als mein Erstgeborener war, musste dann aber staunen, als es hieß, sein Kopfumfang sei sogar noch 0,5 cm größer als bei Elias gewesen.



Nachdem alles erledigt war, und ich auch das erste Mal durch die Hebammen zur Toilette begleitet wurde, verabschiedeten sich nach und nach die Hebammen und auch Isabell und wir konnten ganz in Ruhe ankommen und diese wunderschöne Zeit genießen. Wir genossen ein leckeres Frühstück und legten uns wieder zurück in unsere Wochenbetthöhle auf dem ausgezogenen Sofa. Dort lebten wir eine Woche und genossen diese zauberhafte Zeit in vollen Zügen.


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Bonding mit der Mama

Abschließend möchte ich noch sagen, dass es für mich eine wunderschöne, selbstbestimmte und kraftvolle Geburtsreise war. Auch wenn alles sehr rasch ging und es das komplette Gegenteil von meiner ersten Geburt war, die drei Tage gedauert hatte, hatte ich zu keiner Zeit Angst. Ich war in vollem Vertrauen mit meinem Körper und meinem Baby. Ich wusste zu jeder Zeit, dass es ihm gut ging und wir das gemeinsam super meistern würden. Mein Mann und ich haben super als Team funktioniert und ich denke, dass auch ihm "Die friedliche Geburt" sehr viel Vertrauen und Zuversicht gegeben hatte, dass diese Geburt wunderschön werden würde. Ich bin unendlich dankbar für meine Traumgeburt. Nie hätte ich mir erträumen lassen, dass es so wunderschön werden würde.



Und auch, wenn es Isabell leider nicht geschafft hat, Bilder von der Geburt für uns festzuhalten, so hat sie uns wunderschöne Erinnerungen an die ersten Minuten und Stunden von Levis Leben geschenkt.


Die Bilder sind unendlich schön geworden und sie berühren mich zutiefst. Immer wenn ich sie ansehe, dann fühle ich mich wieder zurück versetzt. Es ist einfach wunderschön, davon für immer wertvolle Erinnerungen zu haben. Ich danke Isabell von Herzen für ihre wertvolle Arbeit, ihr gutes Auge für die richtigen Augenblicke, ihr unglaubliches Talent und ihre wundervolle und liebe Art. Wir konnten sofort Vertrauen zu ihr fassen, als wir sie das erste Mal kennengelernt haben.

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Neugeboren

Dieses Mal genieße ich mein Wochenbett sehr. Lasse den Haushalt durch meine Familie erledigen, liege und kuschle viel mit meinem Baby und lasse mich verwöhnen. Ich habe gelernt, für mich einzustehen und auf mich zu achten.


Ich wünsche allen Mamis eine wunderschöne Geburt!


Wünscht auch ihr euch fotografische Erinnerungen an die Geburt eures Kindes?


Meldet euch gerne per E-Mail an info@isabellsteinert.com oder telefonisch unter 0175 1972681, um mehr zu erfahren.

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